Alterungsprozesse beim Menschen

Alterungsprozesse beim Menschen

– Ab Mitte Zwanzig verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Zellteilung

– Die Zellen bei jüngeren Menschen teilen sich etwa alle 27 Tage

– Bei älteren Menschen teilen sich die Zellen ungefähr an jedem 50. Tag

– Erneuerungsfähigkeit der Zellen nimmt stark ab (von größter Relevanz ist die Oberhaut bzw. Lederhaut)

– Hauptbestandteile der Lederhaut sind aus Kollagen, welches das Gewebe stabil und zugfest macht und Elastin, welches für die Dehnbarkeit des Gewebes zuständig ist und Bindegewebszellen (auch Fibroblasten genannten)

– Bei älteren Werden nun weniger Kollagen und Elastin gebildet, wodurch die Haut weniger elastisch wird

– Der Feuchtigkeitsgehalt in der Haut stinkt erheblich ab und Falten entstehen

– Die Haut als auch das Fettgewebe in der Unterhaut werden dünner und somit „durchsichtiger“

– Vermehrt sind die roten Äderchen unter der Haut sichtbar. Da auch die Anzahl der Blutgefäße absinkt, nimmt die Versorgung der Haut mit Nährstoffen und Sauerstoffen ab.

Alterungsprozess molekulare Ebene

Reactive Oxygen Species (ROS)

– Reaktiven Sauerstoffspezies werden auch als freie Radikale bezeichnet und sind Verursacher des wichtigsten Alterungsprozesses

– ROS entstehen durch die oben genannten exogenen Faktoren und bewirken die Oxidation von Proteinen (Eiweiß), Phospholipiden (Zellmembranbestandteile) und der DNA (Erbsubstanz)

– Um Schäden dauerhaft zu verhindern besitzt der Organismus antioxidative Schutzmechanismen. Bei Überlastung dieser Mechanismen kommt es trotz allem zu Schädigungen der Zellen und der DNA